Abschied….mein Schüler geht in sein erwachsenes Leben

Abschied….mein Schüler geht in sein erwachsenes Leben

Es ist soweit: Noch eine Woche und 2 Tage, dann wird mein Schüler entlassen. Und nicht nur er, alle 10klässler gehen. Dies war meine erste Schulbegleitung, seit drei Jahren bin ich dabei. 3 Jahre habe ich mit meinem Schüler gearbeitet…..und natürlich auch mit den anderen.

Sie sind mir alle ans Herz gewachsen. Jeder und Jede haben schon feste Pläne, was sie machen werden.

Der Abschied fällt mir schwer. Auf der einen Seite freue ich mich, wie sich die jungen Menschen entwickelt haben. Auf der anderen Seite werden sie mir fehlen.

Auch von dem Lehrerteam muss ich mich verabschieden. Sie bleiben an der Schule, ich werde sie sehen, aber nicht mehr mit ihnen zusammenarbeiten. Weil ich die Oberstufe verlasse. Auch hier Freude und Tränen. Denn ich habe erfahren wie es sein kann zu arbeiten, wenn Wertschätzung an erster Stelle steht.

Und meine Schulbegleiterkolleginnen werden auch in andere Klassen gehen.

Ich bin stolz und glücklich auf meinen Schüler, der den Drang hat, sein eigenes Leben zu leben.

Ich bin stolz auf die jungen Menschenschen, die ihr Leben in die Hand nehmen ohne sich von ihren Handycaps beirren zu lassen. So große Herzen. Viel durfte ich von ihnen lernen. Viel von Symphatie und Wärme durfte ich entgegenehmen.

An der Abschiesfeier brauche ich viele Taschentücher. Tränen der Traurigkeit und Freude und Rührung.

Und dann ist schon ein Teil meines Herzens bei meinem neuen Schüler, seinen Mitschülern, meinen neuen Kollegen. Ich darf an dieser Schule bleiben.

Und ein neues Abenteuer wird beginnen.

Tschakka

Jetzt

Jetzt

Im Augenblick zählt, was ist….was jetzt ist….

immer wieder holt sie mich ein, die Vergangenheit, umschlingt mich mit ihren Armen.

Dann hilft es die Sinne zu  öffnen und die Gegenwart einzuatmen.

Und plötzlich ist es anders….

Und plötzlich ist es anders….

….schon glaubte ich für mich nicht mehr daran. Und Angst umschlingt mich in einem Augenblick, in dem ich singen müsste….singen möchte….singen will.

Ich nehme die Angst an meine Seite. Sie ist meine Begleiterin. Aber die Sängerin in meinem Herzen, die hat jetzt ihre Zeit.

Denn plötzlich ist es anders: Er steht ihr gegenüber, reicht mir sein Herz und sein Gefühl.

Und die Sängerin schmettert ihre Glücksarie in den Himmel…..sie dreht sich und tanzt…..und gibt ihre Hand.

Ein Paar, sie sind ein Paar. Der Mann und die Frau, Er und Ich……und Worte fehlen mir (mal wieder) um dem Ausdruck zu geben, was in mir ist.

Als ob ein Käfig seine Tür geöffnet hätte: frei und leicht, schwebend und wärmend….die Farbe Rot verbindet sich mit Blau…..es ist alles und es ist nichts…..der Blick wandert anders durchs Leben. Die Sinne öffnen sich……..eine Blume gleich entfaltet sich meine Seele in der Sonne seiner Blicke. Und endlich….endlich kann ich es auch geben, fühlen, sein: Liebe.

Jetzt, in diesem Augenblick!

 

 

Bin verzweigt

Bin verzweigt

Kennt Ihr das, wenn plötzlich alle Einstellungen im Internetz anders sind und Ihr wieder suchen müsst um zu finden was ihr wollt?

 

Nervt Euch das auch so?

 

Mich nervt das bis in die Zehenspitzen.

War ich doch so gut eingespielt auf das, was ich mir so zurechtlegte.

Und dann……ein Computerkenner an meinen Lappi gelassen….und jetzt ist alles besser…..und wieder muss ich von vorne beginnen….

nichts ist mehr da was ich mir angeeignet habe. Wie ein Neuling starre ich auf die Seite, suche meine geliebten Lesezeichen…..und sie sind fort.

Mein Blog….auch der konnte erst unter erneutenm einloggen gefunden werden.

Und anstatt Euch ein gefühlvollen Text über Liebe und Leben zu schreiben schrumpft meine Zeit, um mich wieder zurechtzufinden.

Aber ich bin verzweigt, hinein in die Tiefen des Internetz….in die Tiefen des Unbewussten….bin verzweigt virtuell und real…..und konnte wenigstens die se Zeilen schreiben…..

Ich werde es schaffen….schaffen mich wieder zurecht zu finden in dem sich ständigen wandelnden Internetzgedöns……

grummel

Lachendantwort

Lachendantwort

Und wie?…..wie die Antworten mit den Fragen verweben….wie die Strukturen finden, erkennen, fühlen?

Aufgetürmt die Frage….welche eigentlich keine Antwort braucht. Weil die Antwort schon in ihr steckt und hinaus will.

Aber weshalb überhaupt Fragen oder Antworten?

Weshalb nicht einfach Sein? Und schon wieder baut sich die Lösung in einer Frage ein. Geht es auch anders? Schon wieder eine Frage!

Wie eine Armee bauen sie sich auf, und ihnen gegenüber die Ausrufungszeichen….

Aber ist das Sein nicht etwas anderes? Diese hoheitsvolle Gestalt erhebt sich vor allen anderen.

Und dann schleicht er sich an, von hinten. Der Lachende. Der Schenkelklopfer. Der Clown und Narr.

Bei der Hand nimmt er sie….ein Lachen umschwirrt all das, was gewußt werden wollte.

Sein Lachen wird warm, sehr warm, und weich und hüllt jeden in eine Decke aus Wohlsein.