Hinquergeradeplumps

Hinquergeradeplumps

Und hopsend klatschte sie in die Hände, jubelte in die Luft. Gedanken verstrickten sich zu einem Wirr-War mit schönen Mustern. Sie legten sich zu ihren Füßen. Und endlich konnte sie ihnen folgen.

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Meine Gedanken zu Lügenmänner und Stolz

Meine Gedanken zu Lügenmänner und Stolz

Ihr Lieben,

wie schon so oft möchte ich mich bei Euch bedanken. Das Schreiben und die lieben Kommentare bringen mich so viel weiter.

In meinen Beiträgen Lügenmänner und Stolz habt Ihr wieder so rege Anteil genommen, das ich sehr be- und gerührt bin.

Und ich wollte Euch kurz erzählen, was mit und in mir geschehen ist.

Eine Frage, die mir gestellt wurde, war, ob ich mich erinnern kann, wann mein Verhaltensmuster begonnen hat. Nein, konnte ich nicht. Doch diese Frage setzte eine Welle von Erinnerungen in Gang. Und wie es so ist, machte es plötzlich Pling, und ich wußte was los ist.

Wenn ich es mit einem Herren zu tun habe, falle ich in ein altes, offensichtlich fest verankertes Muster: Ich vergesse das ich inzwischen eine erwachsene, lebensefahrene, lebensfrohe und fröhliche Frau bin. Ich mutiere zu einem kleinen, hilflosen, sehr ernsten und problembeladenen Etwas. Leichtigkeit ist wie weggewischt. Nur Ernsthaftigkeit und Depressionen bleiben in Übergröße.

Und das ist es, was ich verinnlericht habe: Beziehungen laufen auf dieser Ebene ab, weil ich es so gelernt habe.

Und nun gilt es für mich, Achtsamkeit an den Tag zu legen. Wirklich darauf zu achten, woran ich erkenne, dass ich in diesem leidigen Muster verfangen bin.

Auf der Arbeit bin ich ein völlig anderer Mensch. Und das möchte ich auch in meine Beziehungsebene übertragen, mitnehmen.

Was erzähle ich einem Herren, der mir begegnet? Was fühle ich dann? Bin ich noch bei mir? Zeige ich meine Problemseite, einseitig…..usw.

Den Sonnenschirm habe ich als Symbol gefählt, weil mir die helle und die dunkle Seite so aufgefallen war. In meinem Leben vergesse ich immer, wenn ich mich in der einen oder anderen Gefühlslage befinde, dass es die andere Seite gibt.

Der Sonnenschirm als ganzheitliches Bild für alle Gefühlslagen, die nebeneinander gleichzeitig existieren. Dieses Bild nehme ich mit. Der Sonnenschirm als Mantra.

Mein Sohn

Mein Sohn

Vor einiger Zeit schrieb ich meine zwiespältigen Gefühle auf, die meinen Sohn betreffen.

Vor einiger Zeit sprach ich mit ihm und fragte, ob es für ihn okay geht, wenn ich über seine geschlechtliche Wandlung schreibe. Er sagte ja, weil er es selber macht.

Und ich bin so erleichtert, weil ich es so wichtig finde zu erzählen, nicht nur für mich. Sondern vielleicht auch für diejenigen, die in einer ähnlichen Lage sind.

Mich freut es endlich sagen zu können, das meine Traurigkeit und mein Abschied von meiner Tochter, die er war, sich gewandelt haben.

Seit er Hormone nimmt, und sich Gesicht und Stimme ändert, kann ich es immer mehr für mich annehmen: Ich habe einen erwachsenen Sohn.

Und erst jetzt wird mir bewusst, welch schwierigen Weg er noch vor sich hat. Denn falls es mal zur Operation kommt, ist es weit aus schwieriger als wenn ein Mann sich in eine Frau wandelt.

Ansatzweise verstehe ich ihn jetzt. Er erzählte wie schlimm es ist, in den Spiegel zu schauen, sich als Junge zu fühlen und einem Mädchen entgegen zu blicken.

Mir geht das so mit meinen Barthaaren, die jetzt stärker werden. Die empfinde ich als männlich und sie stören mich. Das ist zwar nicht wirklich zu vergleichen, aber es hilft mir, mich in meinen Sohn einzufühlen.

Und ich erzähle meinen Freunden und Bekannten immer mehr von meinem Sohn. Mein Sohn.

Ich habe einen Sohn.

Und ich bin so stolz.

Es ist einfach wirklich wieder mal wie ein Wunder: Traurigkeit, Verzweiflung, Wut, Zorn ausgesprochen in Wort und Bildern verwandeln sich.

Ich hatte so ein schlechtes Gewissen wegen den Gefühlen. Aber sie waren da.

Und jetzt sind sie gewichen. Ich kann ihn in meinen Arm nehmen. Ich kann ihm wirklich beiseite stehen.

Mein Sohn.

Wie Kunst und Seele sich gegenseitig beeinflussen….

Wie Kunst und Seele sich gegenseitig beeinflussen….

Das Titelbild mit der geflügelten, verwurzelten Frau malte ich kurz nach meiner Trennung von meinem Ex. Es sollte Schmerzen darstellen, etwas ging zu bruch.

Für den Blog habe ich einige meiner Bilder, die ich malte, in die Mediatek geparkt. Nur dieses Bild nicht. Es hängt in meinem Flur.

Heute überlegte ich, ob ich es auch entsorgen möchte, weil es meinen Schmerz darstellt.

Und ich dachte über meinen letzten Text Gleißend Glück nach, denn mir gefiel der Gedanke von einer Frau mit Flügeln und mit den Füßen fest verwurzelt…..

Und ganz plötzlich erinnerte ich mich, dass ich sie schon gemalt habe, vor über 6 Jahren.

So lange braucht es manchmal, bis die Botschaft, die meine Seele mir gibt, auch bei mir ankommt.

Und das stelle ich immer wieder fest: Textbilder und mein Leben sind so oft miteinander verwoben, ähnlich wie mit meine Träumen. Sie beeinflussen sich gegenseitig, geben sich Wege vor.

Und wieder staune ich, welch Ratgeber doch in uns selbst schlummert, egal auf welchem Weg er sich zeigt.

Meine Gedanken zur meiner Wegwerfaktion der Texte, Geschichten und Tagebücher

Meine Gedanken zur meiner Wegwerfaktion der Texte, Geschichten und Tagebücher

Ihr Lieben,

Eure Kommentare haben mir sehr geholfen mal wieder etwas über mich zu verstehen.

Was ich zur Zeit lerne ist etwas, das ich nicht konnte, als Sammlerin all meiner Ideen. Eine Auswahl treffen. Nicht alles als gleich wichtig zu sehen. Mut zur Lücke und darauf vertrauen, das richtige, wichtige Ideen immer wieder zu mir zurück kehren.

Einige meiner Texte, die ich behalten habe, werde ich hier so nach und nach veröffentlichen. Es ist ein Unterschied einen Aktenordner im Schrank zu haben oder gleich zwei Regale voll…..

Das betrifft auch meine Internetschreibereien und e-mails. Hier heißt das Zauber wort: Immer wieder löschen, aufräumen, eine Auswahl treffen.

Längere Geschichten sind mir nie gelungen, weil ich plötzlich eingedeckt war mit Ideen. Und der Versuch, alle unterzubringen, verzettelte mich und meinen Geist. Auch hier gilt es eine Auswahl zu treffen.

Was mir aber auch bewusst wurde, ist, das ich als Kind eine ungemeine Phantasie hatte, die mich noch immer begleitet. Und darüber freue ich mich, in aller Demut.

Fühlen und Denken

Fühlen und Denken

Wie genau möchte ich mein Leben gestalten?

Einerseits gehört die Pflege meiner Wohnung dazu….Glühbirnen besorgen, Flaschen wegbringen, putzen….

Zum anderen die Pflege meiner Zeit. Was will ich noch außer Arbeit, Sport, Blog, Liebhaber?

Freundschaft pflegen

Für meine Kinder dasein

Malen

Kreativwerkstatt umsetzen

Ist alles sehr viel.

Aber wenn ich das nicht nur denke sondern lebe, dann ist mein Leben ausgefüllt.

Das Denken verhindert mein Fühlen. Aber das Fühlen ist das Leben. Das Denken ist der Begleiter. Fühlen und Denken müssen sich die Hand reichen, wenn ich zusammenwachsen und heil werden will.

Sie sollten eine gute Beziehung aufbauen und die Feindschaft beseitigen. Jetzt bin ich groß und kann mir das Fühlen leisten.

 

Meine Gedanken über meine Sinnlichkeit und Sexualität

Meine Gedanken über meine Sinnlichkeit und Sexualität

Wenn ich meinen Blog so durchlese, habe ich schon viel von mir und meinem Seelenleben erzählt….aber ich scheine Asexuell zu sein.

Wie kommt das? Wieso mag ich darüber so wenig sagen, zeigen, schreiben? Auch meine Figuren scheinen mit der Erotik nicht soviel zu tun zu haben.

Dabei bin ich eine überaus sinnliche Frau.

Wenn ich aber zurückschaue, ist da etwas mit mir passiert, was ich im nachhinein schrecklich finde.

In ganz jungen Jahren konnte ich mich ausleben. Aber meine erste große Liebe zeigte mir, dass ich nicht sein Frauentyp bin. Nicht schlank genug, nicht blond genug.

Im Laufe der Jahre mit vielen, vielen Erfahrungen, zog ich mich immer zurück im bemühen, meinen jeweiligen Partnern zu gefallen. Bis hin, dass ich in meiner Ehe gar nicht mehr das auslebte, was mir gefiel. Mit dem Ergebnis 8 Jahre völlig asexuell zu sein.

In den letzten 6 Jahren befreite ich mich ein wenig. Und dennoch frage ich mich, wieso ist es so schwierig die eigene Erotik und Sinnlichkeit zu leben?

Als junges Mädchen versteckte ich meinen Körper. Wenn Frau sehr sexuell austrahlend ist, läuft sie immer Gefahr, angemacht oder sogar noch mehr zu werden.

Selbst in den Datingseiten ist es ein Risiko, seine sexuellen Bedürfnisse frei zu äußern. Es reicht ja schon aus, bekannt zu geben, dass frau gerne flirten will. Das führ zu massiven virtuellen Anmachen.

Nun sitze ich also vor meinem Lappi und bin nicht mehr bereit dazu meine eigene Sinnlichkeit zu verleugnen.

Auch meine Schamhaare wurden zum Thema. Ich weiß noch, wie stolz ich war, sie zu bekommen. Ein zeichen meines Fraudaseins. Und so empfinde ich es noch heute. Die Mode, sich intimzurasieren, brachte mir einige für mich unangenehme Situationen.

Jetzt, hier und heute, möchte ich sie nicht mehr verleugnen, meine Sinnlichkeit, meine Erotik, meine Liebe zum Sex.

Allerdings muss ich noch herausfinden, was ich sexy finde. Was mir gefällt. Was ich bin.