Sprechblasen

Sprechblasen

Sprecht mit mir…..ich sehe Euch…..ich fühle Euch….doch die Botschaft will sich nicht einstellen.

Wie taub geh ich zu Euch…es ist verschwunden, der Weg zu Euch. Ich stehe hinter einer Wand….weiß dass ihr da seid. Doch schon lange habt ihr nicht mehr mit mir gesprochen.

Hauchzart fühle ich die silbernen Fäden, welche immer da sind. Welche durchfließen mit goldener Kraft. Immer wieder suche ich die Verbindung.

Doch, abgebrochen, nicht mehr da.

Sprecht mit mir, ich brauche Euch.

Und plötzlich ist es anders….

Und plötzlich ist es anders….

….schon glaubte ich für mich nicht mehr daran. Und Angst umschlingt mich in einem Augenblick, in dem ich singen müsste….singen möchte….singen will.

Ich nehme die Angst an meine Seite. Sie ist meine Begleiterin. Aber die Sängerin in meinem Herzen, die hat jetzt ihre Zeit.

Denn plötzlich ist es anders: Er steht ihr gegenüber, reicht mir sein Herz und sein Gefühl.

Und die Sängerin schmettert ihre Glücksarie in den Himmel…..sie dreht sich und tanzt…..und gibt ihre Hand.

Ein Paar, sie sind ein Paar. Der Mann und die Frau, Er und Ich……und Worte fehlen mir (mal wieder) um dem Ausdruck zu geben, was in mir ist.

Als ob ein Käfig seine Tür geöffnet hätte: frei und leicht, schwebend und wärmend….die Farbe Rot verbindet sich mit Blau…..es ist alles und es ist nichts…..der Blick wandert anders durchs Leben. Die Sinne öffnen sich……..eine Blume gleich entfaltet sich meine Seele in der Sonne seiner Blicke. Und endlich….endlich kann ich es auch geben, fühlen, sein: Liebe.

Jetzt, in diesem Augenblick!

 

 

Lachendantwort

Lachendantwort

Und wie?…..wie die Antworten mit den Fragen verweben….wie die Strukturen finden, erkennen, fühlen?

Aufgetürmt die Frage….welche eigentlich keine Antwort braucht. Weil die Antwort schon in ihr steckt und hinaus will.

Aber weshalb überhaupt Fragen oder Antworten?

Weshalb nicht einfach Sein? Und schon wieder baut sich die Lösung in einer Frage ein. Geht es auch anders? Schon wieder eine Frage!

Wie eine Armee bauen sie sich auf, und ihnen gegenüber die Ausrufungszeichen….

Aber ist das Sein nicht etwas anderes? Diese hoheitsvolle Gestalt erhebt sich vor allen anderen.

Und dann schleicht er sich an, von hinten. Der Lachende. Der Schenkelklopfer. Der Clown und Narr.

Bei der Hand nimmt er sie….ein Lachen umschwirrt all das, was gewußt werden wollte.

Sein Lachen wird warm, sehr warm, und weich und hüllt jeden in eine Decke aus Wohlsein.

 

Wirr und wahr

Wirr und wahr

Wie kann ich sein, wenn ich nie wusste, wer wie sein hat sollen.

Wie soll ich sein, wenn ich nie wusste, wer wie sein haben wollte.

Wie will ich sein, wenn ich nie wusste, wer wie haben zu sein war.

Verwirrend.

Verwirrend, denn ich sehe, taste, fühle….doch ich bin im Film unwirklich. Schattenhaft dahinter. Hinter dem, was ich sein könnte sollte sein.

Die wirren Fäden wirren umher, keinem kann ich folgen, noch fühlen, riechen sehenhören.

Warm fühlt sich das an, das Auge sieht, beobachtet, entwirrt verwirrend.

Ich bin.

Meine Gedanken zu Lügenmänner und Stolz

Meine Gedanken zu Lügenmänner und Stolz

Ihr Lieben,

wie schon so oft möchte ich mich bei Euch bedanken. Das Schreiben und die lieben Kommentare bringen mich so viel weiter.

In meinen Beiträgen Lügenmänner und Stolz habt Ihr wieder so rege Anteil genommen, das ich sehr be- und gerührt bin.

Und ich wollte Euch kurz erzählen, was mit und in mir geschehen ist.

Eine Frage, die mir gestellt wurde, war, ob ich mich erinnern kann, wann mein Verhaltensmuster begonnen hat. Nein, konnte ich nicht. Doch diese Frage setzte eine Welle von Erinnerungen in Gang. Und wie es so ist, machte es plötzlich Pling, und ich wußte was los ist.

Wenn ich es mit einem Herren zu tun habe, falle ich in ein altes, offensichtlich fest verankertes Muster: Ich vergesse das ich inzwischen eine erwachsene, lebensefahrene, lebensfrohe und fröhliche Frau bin. Ich mutiere zu einem kleinen, hilflosen, sehr ernsten und problembeladenen Etwas. Leichtigkeit ist wie weggewischt. Nur Ernsthaftigkeit und Depressionen bleiben in Übergröße.

Und das ist es, was ich verinnlericht habe: Beziehungen laufen auf dieser Ebene ab, weil ich es so gelernt habe.

Und nun gilt es für mich, Achtsamkeit an den Tag zu legen. Wirklich darauf zu achten, woran ich erkenne, dass ich in diesem leidigen Muster verfangen bin.

Auf der Arbeit bin ich ein völlig anderer Mensch. Und das möchte ich auch in meine Beziehungsebene übertragen, mitnehmen.

Was erzähle ich einem Herren, der mir begegnet? Was fühle ich dann? Bin ich noch bei mir? Zeige ich meine Problemseite, einseitig…..usw.

Den Sonnenschirm habe ich als Symbol gefählt, weil mir die helle und die dunkle Seite so aufgefallen war. In meinem Leben vergesse ich immer, wenn ich mich in der einen oder anderen Gefühlslage befinde, dass es die andere Seite gibt.

Der Sonnenschirm als ganzheitliches Bild für alle Gefühlslagen, die nebeneinander gleichzeitig existieren. Dieses Bild nehme ich mit. Der Sonnenschirm als Mantra.