Einfach nur so

Einfach nur so

Diese Orchidee bekam ich völlig überraschend als ein Dankeschön geschenkt.

Sie blüht und blüht.

Und ich freue mich, einfach nur so.

Advertisements

Des Dunkelheit Schatten

Des Dunkelheit Schatten

Noch tiefer hinein…..sie traute sich nicht. War doch schon so schön eingerichtet. Doch die Haut um ihre Kugel, in der sie sich befand, wurde dünner, durchscheinender.

Unter ihr führte eine Treppe aus hellem Gold. Ins Dunkel-Dunkel. Dem Schatten des Dunkeldunkelsten.

Und nichts konnte sie sehen dort….nur fühlen.

Es roch. Es roch nach Leben-lebendig.

Es lockte. Es lockte mit Verboten.

In den Häuten der Kugel zogen spinnennetzartige Risse ihre Bahn. Sie klirrten leise und lachten.

Sie nahm allen ihren Mut an die Hand und die Angst schupste sie hinein.

Tiefgefroren

Tiefgefroren

Er blickte streng in ihre Hand. Weit geöffnet und zart entspannt. Die Strenge traf auf ein glattes Gestein aus gefrorener Liebe.

Gefrorene Liebe zu ihrem Sein.

Die Hand dagegen bebte vor Lebendigkeit und Bedürfniss. Zitternd schwebten die Elfen um  kleinen Wölbungen der Fläche.

Der Blick bohrte und bohrte sich tiefer….Strenge klopfte unentwegt an.

Gefrorene Liebe blieb fest. Nichts und Niemand sollte sie bewegen.

Und doch………ein Schimmer Luft schwebte unter den Blick und legte sanfte Berührung in die Lebenslinien.

Anderseiwowiesei

Anderseiwowiesei

Der letzte Lebensabschnitt begann mit einem riesigen Knall….und Fall. Fall und Knall schlugen ihr um die Ohren, heftig.

Das ganze Leben purzelte in neuen Tönen um die Ohren.

Entsetzt sah sie, was sie nicht wußte, aber was ihr bewusst wurde, jetzt, mit diesem Schritt.

Immer dachte sie, sie sei depressiv, coabhängig, süchtig….unfähig. Immer dachte sie, sie sei wie die anderen.

Aber dann: Die Welt ihrer Kinder erschienen im Anderslichtsein. Und sie beugte sich über sie um zu lernen, zu übersetzten…zu helfen dem fremden Sein.

Und dann, der Lebensabschnitt türmte sich auf, reckte seine riesigen Fäuste zum Schlag.

Das Erkennen, das Sein, das Wissen: Sie war wie ihre Kinder.

Sie war so wie sie.

Und Tränen tiefer Schwärze wölbten sich in sie hinein.

Und der Sturm riß Fetzen.

Wie, aber wie konnte es sein? Hatte sie nicht Freunde schon immer, sozial anerkannt…..nein….ja….doch da war der Neid.

Wie schafften Andere es Freundschaften so lebendig zu halten? Wieso verschwanden immer Menschen? Es kamen Neue, ja klar….aber….und eigentlich war es so in Ordnung….nein…..sie…..sie…

Verdacht, unbamherzig hart. Sie…..sie hatte auch autistische Züge. Sie war wie ihre Kinder. Hatte es nie gewußt.

Wie konnte sie da ihren Beruf so erfolgreich gestalten, übersetzen in die Norm?
Weil sie lernte….weil sie Wege fand. Weil sie weiß, wie erfolgreich sie ins Herz der anderen finden kann, auf anderen Wegen.

Und die Nase, sie schloß sich schon als Kind….um sie selbst abzuschirmen. Das war ihr Trick.

Erbarmungslos musste sie in den Spiegel sehen. Um zu erkennen, was sie nicht konnte, um zu sehen, wer ihr was gegeben hatte, um zu wissen, dass sie bisher vieles versuchte, was sie gar nicht konnte….um jetzt ihren Weg der Stärken zu gehen.

Erbarmungslos wurde die Einsamkeit größer.

Erbarmungslos wuchs das Wissen der Fähigkeiten. Die sie nun liebevoll umarmte.

Sprechblasen

Sprechblasen

Sprecht mit mir…..ich sehe Euch…..ich fühle Euch….doch die Botschaft will sich nicht einstellen.

Wie taub geh ich zu Euch…es ist verschwunden, der Weg zu Euch. Ich stehe hinter einer Wand….weiß dass ihr da seid. Doch schon lange habt ihr nicht mehr mit mir gesprochen.

Hauchzart fühle ich die silbernen Fäden, welche immer da sind. Welche durchfließen mit goldener Kraft. Immer wieder suche ich die Verbindung.

Doch, abgebrochen, nicht mehr da.

Sprecht mit mir, ich brauche Euch.

Und plötzlich ist es anders….

Und plötzlich ist es anders….

….schon glaubte ich für mich nicht mehr daran. Und Angst umschlingt mich in einem Augenblick, in dem ich singen müsste….singen möchte….singen will.

Ich nehme die Angst an meine Seite. Sie ist meine Begleiterin. Aber die Sängerin in meinem Herzen, die hat jetzt ihre Zeit.

Denn plötzlich ist es anders: Er steht ihr gegenüber, reicht mir sein Herz und sein Gefühl.

Und die Sängerin schmettert ihre Glücksarie in den Himmel…..sie dreht sich und tanzt…..und gibt ihre Hand.

Ein Paar, sie sind ein Paar. Der Mann und die Frau, Er und Ich……und Worte fehlen mir (mal wieder) um dem Ausdruck zu geben, was in mir ist.

Als ob ein Käfig seine Tür geöffnet hätte: frei und leicht, schwebend und wärmend….die Farbe Rot verbindet sich mit Blau…..es ist alles und es ist nichts…..der Blick wandert anders durchs Leben. Die Sinne öffnen sich……..eine Blume gleich entfaltet sich meine Seele in der Sonne seiner Blicke. Und endlich….endlich kann ich es auch geben, fühlen, sein: Liebe.

Jetzt, in diesem Augenblick!