Aufggehoben und eingbettet

Und es ist wirklich ein merkwürdiges Gefühl in mein eigentliches Sosein hineingewechselt zu haben…mit 55 Jahren erleben zu dürfen.

So viel Jahrehnte in Angst verbracht, entdeckt zu werden. Sowviel Jahrehnte in höchster Einsamkeit. Weil die Welt nur meinen Schein kannte. Ich selbst auch.

Es ist eigenartig, das ich  nun auf zwei verschiedene Arten denken und fühlen kann.

Es ist eigenartig Jahrzehnte wie einen Mantel abustreifen. Und immer noch u wachsen.

Ein sehr mühsamer Weg.

Ein sehr harter Weg.

Ein sehr einsamer Weg.

Denn nicht einmal ich selbst konnte mir die Hand reichen.

Und dennoch: Meine Kunst hat mir immer den Weg gezeigt. Immer mit mir gesprochen. Das war die Verbindung hinein zum verängstigten Autisten/ADHS Kind. Immer sorgte ich dafür, auch wenn ich es nicht wußte. Aber immer schon spürte ich, das da noch etwas ist.

Hinter unsichtbaren Toren. Allein. Verängstigt. Falsch….um jetzt zu wissen: Es darf. Es ist. Es fühlt. Es ist wunderschön. Es ist.

Um das Wunder zu bestaunen, das es sich jetzt ausbreiten kann. Und verliere viel von dem angelernten. Auch das ein Verlust. Denn mein Nichtaustistenich lag mir immer am Herzen.

Doch nun……wie soll ich das bloß be-schreiben….bin ich eingebettet. Eingebettet und aufgehoben.

 

 

 

 

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2 Gedanken zu “Aufggehoben und eingbettet

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