Fitnessprojekt 52 – Woche 14

Ist es schon wieder Sonntag!  Du meine Güte die Zeit vergeht!

Fitness….Fitness-Studio….immer noch mein Thema, irgendwie.

Also gut, ich werde mich jetzt nicht vor der Statistik drücken:

Ich war dreimal dort, kein einziges mal in einem Kurs und auch sonst wenig sportlich aktiv. Der Schweinehund scheint aus seiner Ecke zu kommen.

Also Bewertung:

 

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Das Training selbst hat mir Spaß gemacht, vor allem der Crosser. Ich habe für mich jetzt einen Weg gefunden, mich ausgepowert zu fühlen.

10 Minuten trabe ich auf Stufe 3.

10 Minuten auf Stufe 4, die weiten 5 Minuten gehe ich so richtig auf Tempo.

7 Minuten trabe ich dann wieder auf Stufe 3.

3 Minuten trapse ich dann total langsam auf Stufe 1.

Mir tut das sehr gut und die Zeit ist dann auch nicht so langweilig. Durch diese Unterteilungen habe ich sozusagen Teilziele.

 

Weshalb gehe ich nicht mehr zu den Kursen? Zum einen ist da mein Schweinehund, der sagt, er hat keine Lust von zu Hause wieder ins Studio zu fahren. Zum anderen liegt es daran, dass die Kurse 1 Stunde dauern und für junge Leute angelegt sind. Ich kann zwar so ein bißchen mithalten, und es macht auch Spaß, aber es ist zuviel. Ich bin eben keine 20 mehr und bräuchte eine etwas andere Ansprache und vor allem alles ein wenig langsamer. So, jetzt ist es raus.

 

Seit c.a. 3 Wochen trinke ich regelmäßig Smoothies….und ich muss sagen, inzwischen sehe ich Ergebnisse. Ich nehme weiterhin langsam ab, aber nicht mehr so wie vorher, partiell am Ellenbogen oder so. Mein Bauch ist insgesamt flacher geworden.

Wenn ich morgens einen Smoothie zum Frühstück trinke bin ich bis zum Mittag richtig satt, und es fühlt sich im Magen angenehm an.

Für meine grünen Smoothies nehme ich inzwischen Salatmischungen. Das ist praktisch, weil es so viele verschiedene Sorten gibt, dass ich eine Vielfalt erreiche, die mir sonst nicht möglich wäre. Denn wenn ich alles frisch mache, dann verdirbt doch sehr viel. Also gehe ich den Kompromiss ein und verliere ein paar Vitamine, schmeiße aber nicht soviel Essen weg.

Insgesamt esse ich vielseitiger und bleibe in der Regel bei den Mahlzeiten.

Und das tut mir richtig gut.

 

Mein Thema diese Woche:

Seelenpflege

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Dieses Bild ist für mich ein Symbol was meine Seelenpflege angeht. Ich war meine Freundin F. bei ihrer Freundin A. in der Eifel besuchen. Diese rote Libelle durfte ich an einem Hochmaar bewundern.

Und ich sah in ihr eine kleine Elfe.

Und mental kam ich mit ihr in den Dialog.

Was ich damit sagen möchte: Meine Phantasie ist ein wichtiger Bestandteil für mich, den ich im realen Alltag einfach brauche, damit es mir gut geht.

Und sie hilft mir an sich langweilige Situationen aufzupeppen. Das gilt auch für das Sportstudio. Denn ich denke mir dort ständig Geschichten aus.

Wenn ich nur trainieren oder essen würde, und dabei ständig in der Realität verweilen, würde es langweilig für mich.

Und ich glaube zur Fitness gehört auch Spaß. Und dass ich meine Seele sozusagen auch fit halte. Wenn ich sie nicht füttere nützt jedes körperliche Training nichts.

Achtsamkeit ist ein weiterer Bestandteil, den ich leider oft vergesse. Und dann gerate ich in Stress. Stress kann zwar auch körperlich abgebaut werden, aber es wäre sicherlich gut, ihn in Maßen zu halten.

Wobei ich den Stress meine, der mir nicht gut tut. Es gibt ja auch positiven Stress, zum Beispiel Sonntags mein Projekt weiter zu machen.

Phantasie

Achtsamkeit

Freundlichkeit mit mir selbst.

Das fällt mir noch schwer. Obwohl ich auch da schon besser geworden bin. Im Studio bin ich freundlich zu mir, sporne mich an. Ich rede mir Mut zu, wenn ich zum Beispiel wieder den Griff für das Gerät suchen muss und zu den großen, breiten Sportlern hingehen.

Phantasie

Achtsamkeit

Freundlichkeit zu mir selbst

Freude

Letzteres ist unbedingt wichtig, auch wenn sie natürlich nicht ständig da sein kann. Aber Freude am zubereiten und trinken von Smoothies. Freude daran, den Körper zu bewegen. Freude am Leben, das ist für Fitness wichtig, wie ich finde. Verbissen und stur kann Training zwar gemacht werden, auch mit Erfolgen. Aber meiner Meinung nach hungert dann die Seele.

 

Und nun noch eine kleine Anmerkung zu meinem Schweinehund, der eigentlich nichts mit Seelenpflege zu tun hat.

Irgendwo habe ich mal gelesen, wenn man/frau eine Verhaltensänderung vornimmt, kommt irgendwann zwangsläufig eine Blockade auf. Die alten Verhaltensweisen wollen sich nicht verdrängen lassen.

Also ist so eine Blockade im Grunde ein gutes Zeichen, da man/frau auf dem richtigen Weg ist.

Deshalb freue ich mich, dass Schweinehund gekommen ist. Er zeigt mir, ich bin auf einem guten Weg. Deshalb streichel ich ihn und mache dann weiter.


18 Gedanken zu “Fitnessprojekt 52 – Woche 14

  1. Kleiner Tipp von mir: Hörbücher auf dem Smartphone. Nimmt die Langeweile beim Training. Ohne die könnte ich nicht meine 4.000-5.000 Kilometer im Jahr laufen. Morgen knacke ich die 3.200 km.

    Alternativ gibt’s auch etliche spezielle Playlists, die Lust auf Bewegung machen, z.B. bei Apple Music.

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  2. Der Schweinehund kommt auch bei größerer Begeisterung und langfristigen Gewohnheiten immer mal wieder vorbei. Du musst ihm winken, ihm aber manchmal auch die Zunge herausstrecken. Solange du auf deinem Pfad bleibst, den du gehen willst, ist ein Päuschen am Wegesrand allerdings auch immer gut.
    Was die Kurse für Ältere angeht … Wie wäre es denn mit Pilates oder so einem Zeug? Ich weiß, dass meine ältere Verwandtschaft dadrauf abfährt.

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  3. Mein Schweinehund grüßt Deinen Schweinehund und freut sich, dass er anerkannt wird. Er hat eine wichtige Funktion und er wird sich zurückziehen, sobald er es mal wieder übertreibt!

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      1. Ist doch in Ordnung! Vielleicht ist er nützlicher, als man manchmal denkt. Vielleicht muss der Antreiber sich ein wenig zurückhalten, dann wird Schweinehund vielleicht friedlicher. Man weiß es nicht so genau. Ich mag meinen Schweinehund jetzt ganz gern und nehme ihn in den Arm, wenn ich lieber auf dem Sofa liege als zu putzen. Heute z.B. sagt er mir:“Geh bloß nicht zur Volkshochschule! Viel zu warm.“ Ich versprecheihm, dass ich es heute abend entscheide. Wenn es mir zu warm ist, und es mir zu Hause besser geht, bleibe ich hier. Schweinehund zieht sich zurück und träumt sich in die Ostsee.

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