Fitnessprojekt 52 – Woche 24

Das Projekt 52 Wochen wurde von Zeilende ins Leben gerufen.

Neben ihm machen noch mit:

Marinsche

Multicolorina

Solera 1847

Wili

Trienchen

Im Augenblick bin ich in meinem Rhytmus. Dienstags, Donnerstags und Sonntags bin ich dort und drehe meine Kraft-Ausdauer-Runden. Im Augenblick bin ich sowas von zufrieden mit mir:

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Was mir eher Probleme macht, ist die Tatsache, dass ich keinerlei Idee habe was ich noch über das Fitness-Studio schreiben könnte…..die Themen sind abgegrast.

Trotzdem: hier etwas über das cool-down!

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Nach fast einem halben Jahr ist meine Aufregung nicht mehr da. Cool und lässig schlendere ich von Gerät zu Gerät. Denn das ist hier so: Langsam, gemütlich wird hier gesportelt. Nur an den Geräten nicht. Da wird ordentlich geackert. Je nachdem welche Ziele man*frau so hat.

Mir sind einige Sportler aufgefallen, die lange ihre Runden drehen. Es sind Kraftsportler. Den Grund habe ich noch nicht raus, hat aber etwas mit Krafttraining, schwere Gewichte und so zu tun. Das wäre also noch ein Geheimnis das ich lüften könnte.

Dann gibt es da noch Geräte, für die ich monatlich zahle, und ich keine Ahnung habe, wozu die gut sein sollten. Etwas mit Vibration und wenig Bewegung….klingt auch sehr interessant.

Also, ich schlendere von Gerät zu Gerät, stelle es fachfrauisch ein und trainiere. Jep. Ich zähle, wieviele Stationen noch vor mir liegen, bevor ich zu Cyber-Astrid kann.

Immer wieder mein ängstlicher Blick in Richtung Leinwand, ob jeman anderes schon dort trainiert und ich warten müsste.

Das sorgt für Spannung.

Und da geschieht es: Cyber-Astrid ist eingeschaltet….und ich noch nicht da. Jemand anderes ist dort, bei meinen Crossern….Zum Glück bin ich fast fertig und kann etwas zügiger hinschlendern. Mein nervöser Blick sieht zur Zeit. Wie lange läuft das Training schon? Glück gehabt, erst 5 Minuten.

Ich kann also noch einsteigen. Ja, so fortgeschritten bin ich schon. Ich crosse mich warm um dann in die nächste Übung mit einzusteigen. Da hatte ich bisher noch nie gemacht. Was ich sagen wollte, ich kenne mich und die Abläufe inzwischen so gut, dass ich mir zutraue zu improvisieren.

Ja, und am Ende der Trainingshalbenstunde mit Cyber-Astrid mache ich etwas weiter. Weil mir das cool-down…einfach zu wenig ist. Inzwischen höre ich auf mich…vertraue mir und meinen Bedürfnissen……

Und jetzt kommt es: Nach dem Strechting möchte ich noch langsam gehen, damit ich weiter runterkühlen kann. Wenn ich nämlich zu früh in die Dusche gehe, dann bin ich noch zu erhitzt und mein Kopf bleibt dunkelrot.

Aber traue ich mich durch das Studio zu gehen, wie die Kraftsportler es machen? Ich zögere…..um es dann um zu setzten. Weshalb mache ich mir nur soviel Gedanken um soetwas? Weshalb glaube ich, das über mich gelacht würde? Und wenn, weshalb ist das wichtig?

Also gebe ich mir einen Ruck und drehe meine Runde. Jawohl. Tschakka!

Mit dem cool-down Programm geht es mir besser. Und dann kann ich endlich etwas runtergekühlt duschen.


8 Gedanken zu “Fitnessprojekt 52 – Woche 24

  1. Probier‘ es doch mal mit den folgenden Themen als Erweiterung deiner bisherigen Runden:

    (1) Wie halte ich mich beim Training mental wach? – Liest du, hörst du Musik oder Hörbücher, siehst du fern, guckst du einfach geradeaus und träumst (ist ja auch sehr entspannend).

    (2) Wie kann ich mein Training minimal so variieren, dass ich zwar an sich die gleichen Übungen mache, aber doch immer wieder neue Kleinigkeiten anpasse oder ausprobiere, die eventuell noch mehr Pepp ins Spiel bringen. Denk an den guten Cicero: „Variatio delectat.“

    (3) Wie verhält sich mein Herzschlag beim Training? Die meisten Crosstrainer oder Laufbänder bieten eine rudimentäre Anzeige des Herzschlags. Daran kann man*frau sehr gut erkennen, wie anstrengend/stressig das gerade für den Körper ist. Ich sehe das z.B. auf meiner Apple Watch: An den Tagen, an denen ich mich schlapp fühle, geht mein Herzschlag um lockere 10 bpm höher hinaus, also wird meine Energie schneller verbrannt – um so schneller bin ich noch schlapper. Umgekehrt an Tagen, die ich ausgeruht und energetisch beginne, denn da laufe ich lockere 10 bpm unter dem sonstigen Niveau.

    Ansonsten würde ich gar nicht so viel ändern. Selbst wenn die Themen grundsätzlich gleich bleiben, ist es ja schön zu sehen, dass du am Ball bleibst und dich dabei wohl fühlst. Warum *muss* es jede Woche ganz neu, ganz anders sein? (Ja, ja, mit dem Cicero habe ich mir jetzt ein Eigentor geschossen… Aua!)

    Gefällt 2 Personen

    1. Ich mache seit fast vierzig Wochen jede Woche das Gleiche. Man gewöhnt sich an die Monotonie. Ich sehe es aber wie Solera. Und Cicero hatte auch eine Schwäche für Routine. 😉

      „Weshalb mache ich mir nur soviel Gedanken um soetwas? Weshalb glaube ich, das über mich gelacht würde? Und wenn, weshalb ist das wichtig?“

      *winkt unter seinem Kapuzenpulli hervor und schlurft dann geduckt weiter*

      Gefällt 1 Person

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