Unpädagogische Samstage mit Tablet

Und, was bringt der Samstag so?

Zunächst: Meine Tochter spielt mit ihrem Tablet. Pädagogisch wäre es besser, ich nähme es ihr mal eine zeitlang weg damit wir gemeinsam etwas unternehmen können.

Aber: Seit sie dieses Dingens hat, kann ich entspannt ausschlafen, gemütlich in den Samstag schlittern. Sehr, sehr langsam.

Außerdem sitze ich ja gerade vor meinem eigenen e-Gerät.

Nachher, wenn das Tablet keinen Strom hat, kommt mein Kind dann zu mir und will beschäftigt werden.

Pädagogisch ist das alles nicht so das Gelbe vom Ei. Aber: Unser Zusammensein ist entspannter. Wir werden einkaufen, etwas raus gehen, aufräumen. Gemeinsame Zeit haben. Und alles entspannt und ohne Druck.

Später dann, wenn Tablet wieder aufgeladen ist, zieht sich mein Kind dann zurück. Und ich habe ich-zeit.

Ich weiß, es istpädagogisch voll daneben. Ich würde jedem Elternteil abraten, das so zu händeln, wie ich es tue!

Aber: Meine Tochter und ich haben seit dem Tablet, seit dem es in unserer Familie aufgenommen wurde, einfach schöne Samstage.

Entspannt halt.

 

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19 Gedanken zu “Unpädagogische Samstage mit Tablet

    1. Das stimmt, aber meine Tochter ist im Grunde viel zu lange nur am Tablet….auf der anderen Seite spielt sie sehr kreativ. Sie nimmt sich selbst auf, wenn sie zum Beispiel ein Haus baut oder spielt, und sieht es sich hinter her an.

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      1. Wer bestimmt denn, wenn wer was zu lange macht und ab wann ist es schädlich? Solange die gemeinsame Zeit, das miteinander und die Gespräche nicht aufhören, ist es völlig in Ordnung für mich, wenn mein Sohn seine Zeit online verbringt . Es kommt auf das Gesamte an. Und wenndu dann Zeit für dich hast – so what. Eigene Batterie aufgefüllt, Tablet Batterie 🔋 leer- gute Stimmung! Gruß Kat ( am Tablet☺)

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  1. Ich würde es vom Alter abhängig machen….wie alt ist sie denn?

    Ich denke das Kinder ab einem gewissen Alter ruhig mal lernen können dem Erwachsenen Freiräume zu gewähren…wenn schon keine Geschwister da sind, mit denen man etwas spielen könnte, darf es dann auch ruhig mal eine DVD, ein Hörbuch oder eben das Tablet sein….wenn damit beide zufrieden sind ist es doch eine tolle Basis, von der aus sich dann gemeinsame Dinge planen lassen….

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    1. Meine Tochter ist 11 und geboren mit Down-Syndrom. Das bedeutet sie ist eine Mischung aus kleinem Kind und Teenager. Leider fehlen ihr tatsächlich Freunde. Sie geht auf einer Förderschule und ihre Freunde wohnen weit auseinander. Und irgendwie verabreden sie sich auch nicht. Ich hoffe das kommt noch.

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      1. Das kommt bestimmt noch 😊 unsere Kiddys waren auf einer Waldorfschule, also auch mit etwas weiterem Weg verbunden….irgendwann fing es mal an das sie bei Freunden übernachtet haben und umgekehrt….so waren die langen Wege „ausgetrickst“ 😉 und in dem Fall finde ich es durchaus legitim wenn Deine Tochter hin und wieder mit dem Tablet unterwegs ist…..wie bei so vielen Dingen im Leben gilt: die Dosis macht’s 😊 ab da wo Du den Eindruck hast das sie deshalb keine Freundschaften pflegen kann solltest Du Dir Gedanken machen….

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  2. Hab zwar keine Kinder, bin aber auch immer wieder hin- und hergerissen, wie lange es gut ist vorm PC zu sitzen / was zu viel ist. Aber so lange man Spaß hat und es was sinniges und kreatives ist…warum nicht. Und man muß ja auch nicht alles ständig gemeinsam machen, aber hinterher noch mal zusammen gucken, was sie so gemacht hat, finde ich ne gute Idee 🙂

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