Fitnessprojekt 52 – Woche 23

Das Projekt 52 Wochen wurde von Zeilende ins Leben gerufen.

Neben ihm machen noch mit:

Marinsche

Multicolorina

Solera 1847

Wili

trienchen

 

Nachdem ich in diesem Projekt so oft rumgejammert habe, ist es mir ein Anliegen, heute von den guten, positiven Seiten des Trainings im Fitness-Studio zu erzählen.

Diese Woche verlief für mich erfolgreich. Ich setzte am Anfang der Woche drei Trainingstage fest. Das ersparte mir die Diskussion mit mir selber ob ich gehe oder nicht.

Mein Krafttraining läuft, meine Fortschritte sind etwas kleingetaktet, aber sie geben mir Erfolgserlebnisse. Mein Ausdauertraining mit Cyber-Astrid ist immer noch mein persönliches Highlight mit Hindernissen. Insgesamt gebe ich mir diese Woche ein:

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Mein Thema für diese Woche: Die guten Gefühle beim und nach dem Training!!!!!!!!

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Was ist es jetzt genau, was mich immer wieder ins Studio bringt? Wenn ich meine letzten Beiträge so lese, könnte ich auf die Idee kommen, das ich leicht masochistisch veranlagt bin.

Da dies aber nicht so ist, muss es ja etwas anderes sein. Weshalb strengt man*frau sich an, läßt teilweise unangenehme Anstrengung über sich ergehen? Weil dann noch etwas anderes stattfindet. Der Kampfgeist. Die Disziplin durchzuhalten. Das Gefühl, es zu schaffen. Der Körper fühlt sich angenehm an.

Auch hinterher. Ich spüre die Muskeln, welche ich trainierte. Es wird angenehm warm. Es fühlt sich stark und gut an.

Beim Training übernehme ich die Verantwortung für mich selbst. Ich übe Achtsamkeit mir gegenüber. Bin ich heute gut drauf? Kann ich weiter machen oder etwa langsamer?

Am Donnerstag kam ich mit einer unglaublichen Motivation ins Studio. Ich sags jetzt mal ehrlich: Ich habe mich als unglaublich coole „Sau“ gefühlt. Und genauso verlief das Training. Ich wollte der Cyber-Astrid zeigen was ich drauf habe. Und genauso verlief mein Cyber-Crossing. Es war unglaublich. Die körperliche Anstrengung hat sich gut angefühlt, mein Geist fing an zu fliegen. Mich störte nicht, dass ich mich sehr, sehr anstrengen musste….es war großartig. Wie kann ich das beschreiben?

Am Sonntag war diese Einheit wiederum für mich nicht zu schaffen. Da lernte ich, auf mich zu achten, langsamer zu machen. Auch das ist ein Erfolg für mich. Nicht dem blinden Ehrgeiz folgen.

Inzwischen nehme ich mir Zeit für ein ausführliches Stretching hinter her.

Alles in allem verbringe ich fast 2 Stunden im Studio: Umziehen, Aufwäremen, 40 Minuten Krafttraining, 30 Minuten Ausdauertrainng, Tretching, Duschen, Umziehen.

Und deshalb ist es für mich in Ordnung 3 mal ins Studio zu gehen. Sonst wird es mir zu viel.

Diese 2 Stunden gehören mir und meinem Körper. Wenn ich dann zu Hause bin, fühle ich, wie er weiter arbeitet. Die Haut ist warm, die Muskeln sind fühlbar, was im Alltag nicht so ist. Ich brauche Erholungszeit, ja. Aber mein Körper ist zufrieden.

Wenn ich meinen inneren strengen Lehrer nicht zu ernst nehme, die Perfektionistin in ihre Schranken verweise, dann ist das Training große Klasse. Und ich freue mich, dass ich vor einigen Monaten entschieden hatte, mich auf dieses Abenteuer einzulassen.


12 Gedanken zu “Fitnessprojekt 52 – Woche 23

  1. Ganz viel liegt einfach auch an unserer geistigen Haltung….habe ich positive Gedanken verlaufen die Dinge auch positiv….das bemerke ich auch immer wieder….es klappt nicht immer….aber selbst dann kommt man mit schönen Visionen weiter 😉

    Das letzte Beispiel dafür liegt noch nicht lang zurück bei mir….da ich einen Zahn ziehen lassen musste hatte ich grosse Angst….und Gedanken wie „Oh, nein….auch das noch nach dem harten letzten Jahr….anstatt mich jetzt einfach mal erholen zu können….ooooh nnnooooooo“ und ich verfiel in ( destruktives ) Selbstmitleid….

    Am Abend vor dem Zahnarzttermin kam mir dann die Eingebung in den Sinn „Ja! Genau JETZT ist der richtige Zeitpunkt!“ Das ganze Jahr über hatte ich die Sorge das ich blooooss nicht noch Zusatzprobleme bzw. Termine bekomme….das hätte mich weit mehr überfordert…und es war so….ich war gut behütet, hatte etwas Zeit mich auszuruhen und dann kam die Zahngeschichte dran….genau JETZT….und es ist gut so!

    Ich war froh das ich meinen Standpunkt nun wechseln und es aus dieser Perspektive betrachten konnte….und nicht nur das….aus genau diesem Sinneswandel erwuchs ein CHAKKA, welches mich an meine innere Stärke erinnerte…und genau mit der bin ich dann am nächsten Tag zum Zahnarzt gedackelt….vorsichtshalber mal mit Lilly im Gepäck 😉 ….aber ansonsten gut aufgestellt….und alles verlief gut 🙂

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      1. Ich gehe meistens nach der Arbeit, also so um 16.15…dann ist es noch gerade nicht sooooo voll und gerne am Wochenende….da ist es entspannend. Pausen habe ich auch, dazwischen etwas Training….☺

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