Ein weiterer Beitrag über die Liebe

Beim Stöbern in alten Briefen, Tagebüchern und literarischen Frühtexten fand ich folgende kleine Perle. 1966 war ich 14 Jahre alt und heftig verliebt in Piere Brice. Ansonsten konnten meine Freundinnen und ich die großen Geheimnisse der Liebe nur erahnen. Oswald Kolle und „Helga“ kamen erst später in unser Leben.

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17 Gedanken zu “Ein weiterer Beitrag über die Liebe

  1. Dazu fällt mir nur Wilhelm Busch ein ;
    *
    Liebe sagt man schön und richtig,
    ist ein Ding, was äußerst wichtig.
    Nicht nur zieht man in Betracht,
    was man selber damit macht.
    Nein, man ist in solchen Sachen
    auch gespannt, was andre machen.
    ___
    Wilhelm Busch

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    1. Du bist aber schnell beim Schreiben und beim Lesen. Habe mich gerade ein wenig gereckt und schon der erste Kommentar! Danke, das Gedicht an dieser Stelle freut mich sehr. Wilhelm Busch ist auch so eine lustige Erinnerung an die Kindheit……

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    1. Ja, ich habe zwei Kisten voll mit Briefen und Tagebüchern wieder gefunden. Darin auch meine Kalender und „Fotobücher“ mit Piere Brice & Co. Wir Mädels hatten damals einen Club gegründet, uns alle Filme angesehen, Kostüme genäht und bestickt, Geschichten nachgespielt und Bilder getauscht. War schon lustig….und manchmal auch bitterernst.

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      1. Ja, unsere regelmäßigen Treffen im „Fuppi-Club“ waren wirklich schön. Eine Welt, in der Gut und Böse so scharf getrennt wurden und es so edle Häuptlinge gab, die auf Pferden mit so herrlicher Musik herangeritten kamen, um so schöne Frauen zu retten….unsere Herzen schmolzen dahin. Wir konnten es gut brauchen, denn in dieser Zeit (als Mädchen) aufzuwachsen, war ja nicht so ganz einfach.

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      1. Nun zu Dir, Du Eulenschwinge. Ja, ich habe meine auch noch lange aufgehoben. In der Schule dann für die Schüler zur Verfügung gestellt, die sich über das Geklapper doch sehr amüsierten. Leider waren dann die Farbbänder zu Ende gegangen.

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    1. Kann gut sein. War ja ein altes Ding. Ich glaube fast, ich habe noch einige Arbeiten für die Uni auf ihr getippt…..Was für ein Fortschritt war da doch die elektrische Schreibmaschine, die ich mir für die erste Examensarbeit zulegte. Ist eigentlich noch gar nicht sooo lange her!

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  2. Ja das waren noch Zeiten.

    Liebesbriefe habe ich selber nie bekommen, aber viele geschrieben😂
    Einer davon landete sogar irrtümlich bei der Lehrerin .
    Die hat mich sogar für den Text gelobt und mir noch ein paar Tipps gegeben.
    Diese Art von Liebesbekundung hatte, einfach etwas sehr Persönliches und
    jeder fühlte sich geschmeichelt wegen der Wertschätzung.

    Heute nutzen die Teenager Facebook,Instagram und co.
    Whatsapp ermöglicht es den ganzen Tag zu flirten und viele ander Dinge
    die wir älteren Semester gar nicht hatten.
    Aber ich fand das früher einfach Romantischer .

    Lg, Nitram.

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    1. Na, du hattest ja eine tolle Lehrerin! War es Dir peinlich, dass sie den Brief gelesen hat? Nitram mit hochroten Ohren?

      Ich dachte ja, ich hätte fast nie einen Liebesbrief erhalten. Jetzt sehe ich, es waren viele, wirklich viele. Nicht nur die Liebesbriefe erfreuen mich, sondern auch die vielen Briefe von Freunden und der Familie. Sie und die Tagebücher zu lesen ist wie eine Quellenforschung meiner eigene Geschichte. Spannend, auch wenn nicht alles so schön war, wie es sollte. Es ist doch verrückt, wie viel ich vergessen habe.

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      1. Ja die Lehrerin war cool und hinterher war es mir nicht mehr peinlich, aber im ersten Moment 😨😀

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